"High Priced"
Teil 3
von Vagabond & Nyx

 

~Sean~

Langsam war die schwarze Limousine durch das große eiserne Tor am Eingang zu Sean’s Anwesen geglitten, und den langen Weg entlanggefahren, der zu dem beeindruckenden Haus führte, das Sean sein eigen nannte.

Eigentlich war es eher eine Art ‚Manor’, aber auch wenn es nach außen hin die Majestät und beeindruckende Präsenz eines typischen englischen Herrenhauses verströmte, war es doch weit davon entfernt in diese Kategorie eingeordnet zu werden.
Oh, es hatte einiges zu bieten, das durchaus den Ansprüchen von Adel und Tradition gerecht wurde, aber genügend andere Dinge dienten ausschließlich dazu, einen Mann zu befriedigen, der Luxus gewohnt war und liebte.

Die unzähligen Zimmer war angereichert mit angenehmen und teuren Sachen, viele davon beinahe unbezahlbar. Kunst, Architektur, Entspannung, Vergnügung... alles floß zusammen zu einem üppigen, aber erstaunlicherweise dennoch sehr geschmackvollen Gesamtbild.

Einiges hatte Sean gekauft, weil er es haben wollte, weil es ihn freute, und er nach schönen Dingen verlangte. Anderes einfach nur, weil er es sich leisten konnte. Weil es ihm Spaß machte, zu ‚besitzen’. Weil es befriedigte, es anderen zu nehmen.

Draußen vor der Stadt gab es noch ein kleines Schloß mit dazugehörigem Landbesitz, das ebenfalls Sean gehörte. Dort war er aufgewachsen. Oder besser gesagt – dort hatte er gelebt bis er 6 Jahre alt war. Dann hatte ihn sein Vater von einem Internat ins nächste geschickt, und danach an verschiedene Universitäten, verstreut in der ganzen Welt, damit man aus seinem Sohn ‚einen Mann’ machte. Kultiviert und fähig Verantwortung zu tragen...
Sean war nur noch an den Feiertagen ‚nach Hause’ gekommen, und schließlich nicht mal mehr das. Zu sagen, daß er keinerlei Bindung mehr zu seinem Elternhaus verspürte, war noch stark untertrieben.
Nach dem Unfall seiner Eltern war er nur noch ein einziges Mal dorthin zurückgekehrt, um alle notwendigen Angelegenheiten zu regeln, und um ein paar Dinge mitzunehmen, die ihm wichtig waren.

Und das war unter anderem auch ein gewisser englischer Butler, dem einfach niemand das Wasser reichen konnte, wenn es um die Organisation eines Haushaltes ging...


~Ian~

Ian wartete bereits an der Tür, und gestattete es sich, seine Überraschung zu zeigen, als sein Blick auf Orlando fiel. Sein Herr brachte nicht oft diese Art von ‚Gast’ mit nach Hause. Und offensichtlich waren beide auch noch... nun ja... ‚berauscht’. Ian seufzte leise. Gut, daß Sean’s Vater das alles nicht mehr erleben mußte, dachte er bei sich, und verzog wehmütig das Gesicht beim Gedanken an seinen früheren Herrn.

Doch da Ian ein echter englischer Butler war, ließ er sich selbstverständlich nichts anmerken und lächelte Sean wie üblich zu, sich gleich darauf an seinen jungen Begleiter wendend, der dem Lord staunend, mit weitaufgerissen Augen, folgte.
Innerlich konsterniert den Kopf schüttelnd, ließ Ian den Blick ungehalten über den Buschen vor ihm gleiten. Diese anzüglichen Hosen! Und das Shirt... Vielleicht sollte er darauf drängen, daß sich der Bursche wenigstens die Schuhe auszog, die Teppiche waren schließlich teuer...
Doch Ian erhaschte den ungeduldigen Blick seines Herrn, und beeilte sich lieber seinen Wünschen nachzukommen. Hastig eilte er seiner Lordschaft nach, um nach besonderen Anweisungen in Bezug auf den Gast zu fragen. Lord Bean schüttelte nur unwirsch den Kopf, und schickte Ian mit einem „später„ hinaus.

Würdevoll, wie es seinem Stand entsprach, zog sich Ian zurück, die großen Flügeltüren des Wohnzimmers mit einem Ruck hinter sich schließend.
Der Chauffeur und Sean’s Bodyguard standen immer noch draußen im Flur, leise lachend und tratschend. Ian warf ihnen einen vernichtenden Blick zu und scheuchte sie weiter...


~ Sean ~

Ohne zu zögern war Sean auf die große Bar zugegangen, und begann in aller Ruhe damit, sich einen Drink zu mixen. Natürlich hätte Ian das für ihn erledigen können, aber er war froh, daß er den alten Knaben so schnell losgeworden war. Ian konnte eine echte Plage sein. Und das letzte, was Sean jetzt wollte, war, das mürrische Gesicht seines Butlers ertragen zu müssen.

Fragend hielt Sean das gut gefüllte Glas in Orlando’s Richtung, und nickte ihm ermutigend zu. Sein staunender Blick ließ ihn lächeln. Das alles hier mußte einen ziemlichen Eindruck auf den Jungen machen. Sean war Luxus gewöhnt, aber für jemand anderen mußte allein schon die Größe des Hauses überwältigend sein.

Er drückte Orlando das Glas in die Hand, und begann augenblicklich damit sich selbst einen neuen Drink zu machen, Orli’s Blick auf sich spürend. Er nahm einen großzügigen Schluck und drehte sich dann mit einem vielsagenden Lächeln zu Orlando um.
Besitzergreifend legte er den Arm um die Hüfte des anderen, und zog ihn mit einem energischen Ruck zu sich heran. „Und jetzt, würde ich gerne sehen wofür ich soviel Geld bezahlt habe...„ flüsterte er sanft, doch seine Augen glitzerten dunkel.


~ Orlando~

Orlando ließ sich von der sanften Stimme leiten und genoss den wohligen Schauder, der ihm über den Rücken lief. Doch als er den Blick hob und das Funkeln in Sean’s Augen sah, wusste er, daß der Schein trog. Dieser Mann war nicht anders als die anderen. Nicht sanfter oder liebevoller.
Aber wen kümmerte es? Es war sein gott-verdammter Job hier zu sein und sein Bestes zu geben. Denn in einem hatte Sean recht... er HATTE viel Geld bezahlt.

Orlando löste sich aus der festen Umarmung und trat einen Schritt zurück. Er leerte das Glas in einem Zug und drückte es Sean wieder in die Hand, ihm einen verführerischen Blick unter langen, dunklen Wimpern zuwerfend.
Langsam zog sich Orli das Shirt bereits zum zweiten Mal an diesem Abend über den Kopf, ließ Hose und Shorts folgen und stand schließlich nackt wie Gott ihn schuf, vor Sean. Forschend suchte er in Sean’s Augen nach einem Hinweis, was der von ihm erwartete.


~Sean~

Sean bedachte den Jungen mit einem anerkennenden Nicken. ‚Was für ein Körper...’ Sean überbrückte die kurze Entfernung zwischen ihnen mit einem schnellen Schritt und drängte sich begehrlich gegen den anderen, ihn langsam in Richtung einer ausladenden roten Couch schiebend. Dort angekommen löste er sich von Orli, und ließ sich mit einem wohligen Seufzer auf die Couch fallen, beide Arme auf der Rückenlehne ausstreckend.

Mit einem zufriedenen Grinsen betrachtete er den Jungen vor sich. Den Blick nicht eine Sekunde von Orlando lassend, öffnete er die beiden obersten Knöpfe seines Hemdes und schaute Orli dann herausfordernd an.
„Na komm schon, mein Süßer, hilf mir beim ausziehen.„ Sean lachte und ließ sich mit einem Grunzen noch tiefer in die üppigen Polster sinken.

Gehorsam ließ sich Orli auf seine Knie nieder und zwischen Sean’s Beine ziehen. Seine Finger spielten mit den Knöpfen des feinen Seidenhemdes, einen Knopf nach dem anderen öffnend, bis er Sean’s Oberkörper ganz entblößt hatte. Sinnlich ließ er seine schlanken Hände über die kräftige Brust des anderen gleiten, neckisch über die kleinen steifen Brustwarzen reibend.

Sean stöhnte, als die raffinierten Finger sich in seine Hose schoben, den harten Schaft liebkosend, der sich darin verbarg. Er leckte sich die Lippen und schaute den Jungen an, ihm seine Hüften in Aufforderung entgegendrängend.

Mit einem beinahe spöttischen Funkeln in den Augen öffnete Orli vorsichtig Sean’s Hose, ließ sie absichtlich ganz langsam über die Hüften nach unten gleiten. Einige Augenblicke später hatte Sean nur noch sein Hemd und seine Socken an. Trunken von Drogen und Alkohol lag er ausgebreitet vor Orlando und funkelte ihn hungrig an.


~Orlando~

Orlando entging nicht der Schleier, der über Sean’s Augen lag, wohl wissend, daß sein eigener Blick kein bisschen klarer war. Trotz des Alkohols, den er getrunken hatte, lag noch immer Sean’s Geschmack auf seiner Zunge, als er das steife Glied, das ihm ungeduldig entgegen gedrängt wurde, erneut zwischen seine Lippen nahm, daran saugte und lutschte, während eine Hand die empfindlichen Hoden massierte.

Sean’s Körper zitterte vor Verlangen, und das Stöhnen, das Orli hörte, war nicht nur von Lust erfüllt, sondern auch von Ungeduld. Ein breites Grinsen breitete sich auf dem Gesicht des jungen Mannes aus. Sollte dieser reiche Kerl ruhig ein wenig leiden - sie hatten immerhin die ganze Nacht vor sich, und so sehr ihn dieser ganze Pomp beeindruckte, so hatte Orlando doch keine Lust, sich wieder und wieder einem Freier hinzugeben. Er wollte das Geld, nicht seinen Schwanz.
Orli spürte das Ziehen in seinen Lenden und musste seine Meinung ändern. Er wollte das Geld *und* er wollte seinen Schwanz, aber nicht unaufhörlich die ganze Nacht hindurch. Daran konnten selbst die Drogen nichts ändern, die ihn wenigstens ein Minimum an Lust empfinden ließen.

Er liebkoste Sean’s Penis mit Lippen und Händen, zog sich zurück, wenn das Drängen des anderen zu offensichtlich wurde und kehrte zu seinem Tun zurück, wenn er sich wieder beruhigt hatte. Der junge Mann fragte sich, wie lange er das Spiel noch spielen konnte. Wann würde er die Spitze erreicht haben? Der harte Schaft, der sich gegen seinen Gaumen drückte und den er eben wieder freigab, um ihn zu betrachten, war dunkel gefärbt, prall angeschwollen und hoch aufgerichtet.


~Sean~

‚Dieses kleine Luder...’ Sean wand sich hin und her, die Lust in ihm mittlerweile übermächtig. Die weichen Lippen, die seinen Schwanz bearbeiteten, waren nicht genug. Nicht mehr.
„Okay, Schätzchen...„ keuchte er, und zog den Jungen auf seinen Schoß, seine Finger hart in die Hüften des anderen grabend. „Ich will endlich deinen süßen Arsch ficken, Kleiner...„
Sean’s Finger glitten zu Orli’s Hintern, brutal die Pobacken des anderen spreizend, während sein Glied sich gegen Orlando’s rieb.

Ungeduldig hob er den anderen etwas an, wollte seinen quälend harten Schwanz zwischen die verführerischen Backen drängen, als ihn ein entrüstetes Aufkeuchen und ein leichter Schlag gegen seine Brust stoppte.

„Hey... spinnst du..."

Sean blickte in wütend funkelnde Augen und griff nur noch härter zu, Orlando’s Worte völlig ignorierend. Er wusste was los war, dachte aber nicht daran jetzt aufzuhören. Alles woran er denken konnte, war, wie heiß und eng sich die kleine Nutte wohl anfühlen würde, und er versuchte den Jungen von sich herunterzuschieben und auf die Couch zu drücken. Doch als er sich auf ihn schieben wollte, ließ sich Orli blitzschnell zur Seite wegrutschen und brachte sich aus Sean’s Reichweite.

Sean knurrte verärgert. „Also schön. Aber mach schnell...„ grunzte er, eine Hand zu seinem Schwanz gleiten lassend, um die unerträgliche Anspannung etwas zu lindern, und sah zu, wie Orli in seinen Klamotten zu wühlen begann.


~Orli~

Fieberhaft suchte Orlando nach dem Gleitmittel. Er wusste, daß er nicht die Zeit hatte, jetzt lange zu trödeln. Er kannte die Gesetze seines Jobs und die Kunden gut genug, um zu wissen, was er durfte und was nicht. Zu viel Geld stand hier auf dem Spiel. Er musste Sean zu Willen sein, egal wie. Alles was Orlando versuchen konnte, war, es sich selbst so angenehm wie möglich zu machen. Er hatte nicht vor, am nächsten Morgen nicht mehr laufen zu können. Oh nein, wenn, dann machte er seinen Job richtig.

Wo nur, war diese verdammte Tube geblieben? Er wusste, dass er sie eingesteckt hatte. Er war Profi und keines dieser leichtsinnigen Bürschchen, über denen dann die ganze Welt zusammenbrach. Hinter seinem Rücken ertönte ein tiefes Knurren, drohend und gefährlich, als sich eine Hand hart und unbarmherzig um sein Handgelenk schloss.

"Deine Zeit ist um." Orlando wurde mit einem Ruck zurückgezogen, ein brennender Schmerz durchfuhr sein Schulterblatt, und er fand sich unsanft auf den Boden gepresst wieder. Im gleichen Moment umschlossen seine Finger die kleine Tube, die er Sean mit einem gewinnenden Lächeln, angereichert von Triumph und Erleichterung, vor die Nase hielt. "Dann lass uns anfangen."


~Sean~

Sean schlug Orli’s Hand leicht zur Seite. Wie lange wollte ihn der Kleine eigentlich noch hinhalten? Sean wollte vögeln, und zwar ‚jetzt’!
Genervt ließ er sich auf den Rücken gleiten, und zog den anderen wieder auf sich. Als er Orlando’s überrascht fragenden Blick sah, griff er mit einem missbilligenden „tsk„ nach der Tube und öffnete sie hastig.

„Na mach schon... hier... Wie du das Zeug anwenden musst, weißt du hoffentlich, ’Profi’.„ spöttelte er, und beobachtete, wie das Gesicht des Jungen sich leicht verfärbte.
Sean ließ den Kopf zurücksinken und wartete, seinen quälend harten Schwanz ungeduldig und verlangend gegen Orlando’s Körper reibend.

Gehorsam beeilte sich Orlando etwas von dem Inhalt der Tube auf seine Finger zu pressen, und ehe es sich Sean versah, hatte sich Orli aufgerichtet und Sean spürte zwei Finger zwischen seine Beine gleiten. Er lachte heiser. „Oh nein... doch nicht ich, Hübscher. Ich will das du mich reitest. Tu was für dein Geld.„

Beide Hände besitzergreifend auf Orli’s Hüften gelegt und langsam an den Seiten auf und ab streichelnd, sah Sean genüsslich zu, wie Orli sich für ihn bereit machte.


~Orli~

Irritiert versuchte Orlando den Blick des älteren Mannes zu deuten. Doch es war unmöglich. Er lag vor ihm und wartete auf etwas. Orlando spürte die Hitze in seinen Wangen. Er wollte jetzt nichts falsch machen und verderben. Langsam und zögernd ließ er seine nassen Finger zwischen die Beine von Sean gleiten, vorbei an den angeschwollenen Hoden und weiter, bis er seine Öffnung ertastete.

Und im selben Augenblick ließen ihn die Worte des anderen mitten in der Bewegung erstarren. Verfluchter Mist. Er hatte es falsch verstanden. Orli beeilte sich, seine Hand zurückzuziehen und stattdessen, sich selbst zu öffnen, bereit zu machen, sich vorzutasten, bis seine Finger leichter in den eigenen Körper gleiten konnten.

Er ließ Sean keine Sekunde aus den Augen. Er wusste, es machte ihn an. Es machte sie alle an. Langsam und einladend glitt seine Zunge über seine Lippen, während seine Finger das gleiche mit dem eigenen Körper taten.
Fast unmerklich bewegte Orlando sein Becken, bis er endlich mit der freien Hand nach Sean’s pulsierendem Glied griff. Er massierte es, fest, aber langsam, bis dem blonden Mann ein lautes Stöhnen entwich und er seine Hüften gegen die von Orlando drängte.

Der junge Mann hatte sein Zutrauen an die eigenen Fähigkeiten wieder gefunden und grinste zufrieden, während er den anderen mit einer weiteren Handbewegung quälte. Gerade als sich ein dunkler Unterton in das Stöhnen von Sean mischte, gab auch Orlando nach. Er spreizte seine Beine noch ein wenig weiter, zog seine Finger zurück - ebenfalls erregt und von Lust erfüllt, denn er wusste, welchen Punkt er so tief in sich berühren musste, um das Gleiche fühlen zu können, wie seine Kunden.
Sicher führte er Sean’s Schwanz an seine enge, feucht glänzende Rosette und ließ sich auf dessen Schoß sinken, stetig und langsam.


~Sean~

Sean’s Finger gruben sich fest in das Fleisch des jungen Mannes, dirigierten seine Bewegungen, und zwangen ihm den schnellen harten Rhythmus auf, nach dem es ihn verlangte.

Der Kleine sah unglaublich geil aus, wie er sich über ihm bewegte – den Oberkörper leicht zurückgelehnt, beide Hände auf Sean’s Oberschenkeln abgestützt, heftig wimmernd vor Lust.
Erregt beobachte Sean, wie Orli’s feuchte Zunge die glänzenden Lippen umspielte, sie benässte und liebkoste, um dann wieder in den halboffenen Mund zurückzugleiten.

Sean stemmte sich auf einem Ellbogen ein wenig in die Höhe, um zuzusehen wie sein Schwanz in dem Körper des anderen verschwand, ihn hart in Besitz nahm. Er würde sich nicht viel länger zurückhalten können, wollte es auch gar nicht.
Sich wieder hingebungsvoll auf dem dicken Teppich ausstreckend, überließ er sich ganz Orlando, nur hin und wieder einer der verführerischen Pobacken einen heftigen Klaps verpassend, um den Jungen anzuspornen.

Träge ließ er eine Hand über die glatte Brust vor ihm gleiten, fordernd mit einem Nippel spielend, bis er geschwollen und leicht gerötet hervorstand.
Orlando gab ein Stöhnen von sich, und nahm es als Hinweis noch härter zu ‚arbeiten’. Sich auf die Lippe beißend, drängte er sich Sean heftiger entgegen, und massierte dessen Schwanz mit seinen Muskeln.
Sean nicht aus den Augen lassend, revanchierte er sich für dessen ‚Liebkosungen’ und zog schmerzhaft an einer der steifen pinkfarbenen Brustwarzen, während er ihn gleichzeitig tief in sich gleiten ließ.

Als hätte es genau das gebraucht, stießen Sean’s Hüften noch einmal hart nach oben, und er kam mit einem lauten Schrei, der in ein atemloses langgezogenes Stöhnen überging, als er sich heiß in Orli verströmte.


~Orli~

Schwer atmend, den eigenen Schwanz noch immer hart aufgerichtet gegen den Bauch gepresst, spürte Orlando die Hitze, die sich in ihm verströmte. Dieses bekannte Gefühl, wenn sie kamen, in ihn spritzten, ihn benutzten, um dann erschöpft und reglos liegen zu bleiben.

Noch immer spürte er Sean’s Glied in sich, gefangen zwischen seinen festen Muskeln. Doch da, wo ihn eben noch ein dicker Schwanz gereizt und beinahe zum Höhepunkt gebracht hätte, da war jetzt nichts mehr.
Ein unzufriedenes Keuchen kam über seine Lippen, als Sean genüsslich die Augen schloss und ruhig unter ihm liegen blieb. Er kümmerte sich nicht um Orli, der zitternd und unbefriedigt auf ihm saß.

Ungeduldig griff Orlando nach seinem Glied, umschloss es fest mit einer Hand und brachte sich mit ein paar festen Bewegungen selbst unter hemmungslosem Stöhnen zum Höhepunkt. Er kannte das zur Genüge, denn oft genug musste er sich selbst von den angestauten Gefühlen befreien.

Sein Samen spitzte auf seinen eigenen Körper und auf den von Sean, der sofort die Augen öffnete, als er die warme Feuchtigkeit auf sich spürte. Orlando sank ein wenig in sich zusammen, noch immer schnell atmend, aber erlöst und zufrieden.
Als Orli endlich wieder die Augen öffnete und sich aufsetzte, traf sein Blick den aus grünen Augen, die ihn missgestimmt ansahen. "Na los, Kleiner, mach das weg..."

Der junge Mann brauchte nur eine Sekunde, um wieder klar denken zu können und zu verstehen, was er tun sollte. Er zögerte.

„Na was ist denn? Alles was ich will... du erinnerst dich? Also mach schon... „ Das überlegene Lächeln eines Mannes, der wußte, daß er für Geld alles bekam, machte sich auf Sean’s Gesicht breit. Orlando lächelte zurück - weniger triumphierend, weniger sicher, aber er lächelte. Und tat, was erwartet wurde.

Langsam erhob er sich und gab Sean’s erschlaffendes Glied frei. Während dieser die Hüften etwas anhob und freudig seufzte, als ihn die kühle Luft willkommen hieß, zog Orli scharf die Luft ein, als sich seine Muskeln wieder zusammenzogen.

Er kniete neben Sean, beugte sich nach vorne und fing an zu lecken. Zuerst über Sean’s Brustkorb, den seine Zunge in kurzen Bewegungen von der milchigweißen Flüssigkeit zu säubern begann. Er schmeckte sich selbst, den eigenen Schwanz, aber er machte unaufhörlich weiter. Als er sich schließlich nach unten vorarbeiten wollte, hielt ihn ein fester Griff in den Haaren zurück.

"Ah, nichts vergessen..." Die starke Hand zog ihn zurück, bis Orlando’s Lippen einen der noch immer harten Nippel berührten. Wie aus einem Reflex heraus, begann Orlando daran zu saugen, ihn zwischen seine Lippen zu nehmen und mit den Zähnen fest zu halten, während er die empfindliche Haut säuberte.

Sean’s Atem wurde schneller und kurz darauf erfüllte ein neuerliches Stöhnen den Raum. Die Hand entließ ihn, und Orli setzte seinen Weg fort, bis nichts mehr von seinem eigenen Samen auf Sean’s Körper zu sehen war...

 

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TEIL 4

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